Rechte und Pflichten

Pflichten des Auszubildenden

Jeder Auszubildende hat die Weisungen, die ihm im Rahmen der Berufsausbildung von weisungsberechtigten Personen erteilt werden, gewissenhaft zu befolgen. Entsprechend müssen alle anstehenden Arbeiten nach diesen Vorgaben erledigt werden. Dabei solltest du immer das Bemühen zeigen, das Ausbildungsziel zu erreichen und die dafür benötigten Kenntnisse und Fertigkeiten des angestrebten Berufes zu erwerben.
Du hast außerdem die Pflicht an Weiterbildungsmaßnahmen teil zu nehmen und die Berufsschule zu besuchen.
Des Weiteren hast du bei der täglichen Arbeit die im Betrieb geltende Ordnung einzuhalten. Das gilt etwa für Sicherheitsbestimmungen oder die Einhaltung von vorgeschriebenen Schritten im Arbeitsprozess. Die von dir benutzten Einrichtungen, Maschinen, Fahrzeuge und Werkzeuge müssen pfleglich behandelt werden (Obhutspflicht). Außerdem ist es die Pflicht des Auszubildenden über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse Stillschweigen zu bewahren.

Rechte des Auszubildenden

Der Auszubildende hat das Recht eine angemessene Vergütung und einen angemessenen Urlaubsanspruch zu erhalten. Dieser ist meist tariflich festgelegt. Ansonsten gilt der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch bei Jugendlichen von 30 Werktagen für unter 16-Jährige, 27 Werktagen für 16-Jährige und mindestens 25 Werktagen für 17-Jährige. Wer volljährig ist, für den gilt der generelle Mindesturlaubsanspruch von 24 Werktagen im Jahr
Du hast das Recht, dass Dir die Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden, die zum Erreichen des Ausbildungsziels in der vorgesehenen Ausbildungszeit erforderlich sind. Dazu gehört unter anderem auch, dich für den Berufsschulbesuch und für Prüfungen bei fortlaufender Bezahlung freizustellen.
Außerdem hast du das Recht alle zur Ausbildung und zur Ablegung der Prüfungen notwendigen Bücher, Werkzeuge und Werkstoffe von Deinem Ausbildungsbetrieb kostenlos zur Verfügung gestellt zu bekommen. Du hast zudem ausschließlich “ausbildungsbedingte und kräfteangemessene Verrichtungen” auszuüben. Das bedeutet, dass Du nicht mit Arbeiten beschäftigt werden darfst, die nicht dem Ausbildungszweck dienen oder Deinen körperlichen Kräften nicht angemessen sind. Du darfst zum Beispiel nicht für betriebsfremde Einkäufe oder etwa Reinigungstätigkeiten außerhalb Deines Arbeitsplatzes eingesetzt werden.

Ausführliche Informationen in einer umfangreichen Broschüre rund um das Thema Ausbildung bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf seiner Webseite zum Download an.
Direkt zur Broschüre

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